Aktuelles
LIVE MUSIC Now
Das Violinduo "Twiolins" war am 10.02.2012 zu Gast bei uns im Beatmungszentrum Seckenheim das nächste Event wird rechtzeitig angekündigt...
Ostern steht vor der Tür

Der Osterhase Kommt und versteckt leckereien, Unterstützung und Ideen bitte an Frau Lutz...
Pflegekräfte gesucht!

Engagierte Pflegekräfte gesucht!
Für unsere Beatmungszentren:
Mannheim Seckenheim
Mannheim Lindenhof
Ludwigshafen
Tel.: 0621 - 1 34 07
Unsere nächste Mitgliederversammlung:
Am 22. März 2012
um 19.30 Uhr
Wörthfelder Weg 18
Einladungen und Tagesordnung werden rechtzeitig versandt, wer nähere Informationen benötigt bitte anschreiben unter: becker@praesentis.de
Unsere betreute Wohngemeinschaft bietet Sicherheit und Lebensqualität für Bewohner und ihre Angehörigen
In Europa werden jedes Jahr über 100.000 Patienten mit akutem Lungenversagen intensivmedizinisch behandelt
(Schätzung aus 2008).

Jährlich bekommen allein in Deutschland ca. 16.000 Patienten wegen akutem Lungenversagen (ARDS -Acute Respiratory Distress Syndrome) eine maschinelle Beatmung.
Schwere Fälle von chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (COPD - ChronicObstructive Pulmonary Disease), so wie typischeRaucherkrankheiten sind hier noch nicht berücksichtigt.
Für Asthmatiker, Allergiker und Menschen mit Resistenzen gegenüber Antibiotika gilt ebenso ein erhöhtes Risiko für Lungenversagen. Die Welt-Gesundheitsbehörde WHO schätzt, dass sich die Anzahl der Fälle von akutem Lungenversagen im Zeitraum von 1990 bis 2020 verdoppeln wird.
Ambulante Krankenpflege rund um die Uhr erlaubt uns ein zeitgemäßes Leben unter Betreuung.
Während noch vor wenigen Jahrzehnten die „Eiserne Lunge" betroffene Menschen an ihr Bett gefesselt hat, ist heute ein vergleichsweise selbstbestimmtes Leben möglich.
Die besten Bedingungen für maschinelle Beatmung mit vergleichsweise hoher Lebensqualität können in einer dafür spezialisierten Wohngemeinschaft geschaffen werden - wo Barrierefreiheit besteht und ambulante Pflege in den eigenen Räumen der Bewohner statt findet.

Für gesunde Menschen ist Atmen etwa selbstverständliches also nichts besonderes und deshalb kein Thema. Versagt jedoch unsere Lunge durch Unfall, Operation, Medikamente, oder Krankheit, dann ist unser Leben nur noch durch eine künstliche Beatmung möglich.
16 Beatmungspatienten auf Bootsfahrt
Der 19. Mai 2011 war kein gewöhnlicher Tag für viele Beatmungspatienten in Mannheim – und auch nicht für die Geschichte der Schifffahrt. Denn an diesem Tag brachen 16 Menschen mit Beatmung samt Angehörigen, Pflegekräften und Freunden des Beatmungszentrums Seckenheim auf, um gemeinsam eine Bootsfahrt auf dem Neckar bei Heidelberg zu unternehmen.

Eigens für diesen Zweck war ein barrierefreies Solarschiff durch den Verein Vezum e.V. (Verein zur Unterstützung beatmungsbedürftiger Menschen) angemietet worden. Für die Organisation der logistischen Herausforderung war die ambulante Intensivpflege der Cura GmbH verantwortlich.
Vorab: der Ausflug war eine voller Erfolg und ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten. Wieder einmal konnte gezeigt werden, dass auch beatmungspflichtige und teils hochgradig pflegebedürftige Menschen aktiv am Leben teilhaben können, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen. Dieser Beitrag und die Schilderungen der Teilnehmer sollen auch anderen Betroffenen Mut machen neue Wege zu gehen.
Dieter T. (Angehöriger):
„Meine Frau als ALS-Patientin, unsere beiden Töchter und ich als Ehemann waren voller Vorfreude auf einen besonderen Ausflug mit einem Schiff für uns allein, doch der Nachmittag übertraf unsere Erwartungen. Es herrschte eine entspannte und lockere Atmosphäre die alle erfasste. Heidelberg und das Neckartal sind ein wunderschöner Anblick. Vielen Dank allen Helfern für diesen Kraftakt. Wir werden uns immer freudig daran erinnern.“
Gabriele. v.H. (Muskeldystrophie):
„Bevor die Fahrt losging, wurden die Bewohner des betreuten Wohnens Cura in zwei Gruppen aufgeteilt und um 12 Uhr bzw. 13 Uhr mit mehreren Rollstuhltransportern abgeholt und nach Heidelberg gebracht. Über einen schmalen Steg erreichten wir das solarbetriebene Boot. Auf dem teils überdachten und teils offenen Deck fanden alle Passagiere einen guten Platz. Auch Petrus meinte es gut mit uns und ließ uns lediglich während eines kurzen Regenschauers enger zusammen rücken. Die Schifffahrt war für alle Bewohner eine gelungene Abwechslung.“

Kurt H. (hoher Querschnitt, invasive Beatmung und Zwerchfellschrittmacher seit 1994):
„Die Schifffahrt war eine tolle Idee, so was könnte man öfters machen. Das war meine erste Schifffahrt mit dem Rollstuhl, eine Erfahrung mehr für mich.“
Iris M. (Muskeldystrophie):
„mir hat besonders gefallen zu sehen, wo Steffi Graf einmal gewohnt hat.“
Ursula W. (Ehrenamtliche Helferin):
„Ich komme seit einiger Zeit zur Cura als Ehrenamtliche zum Vorlesen, für Ausfahrten und zum Rollstuhltanz. Es ist schön für mich zu sehen dass auch Menschen mit schweren Erkrankungen am Leben teilhaben können und ein Lächeln gibt einem ein sicheres Zeichen, das dies so ist.“
Ivonne B. (Vorstand Verein Vezum e.V.):
„Für mich als neu gebackener Vorstand des Vereins war der Ausflug eine sehr schöne Gelegenheit die Vereinsmitglieder und Ihre Verwandten noch besser kennen zu lernen. Neben den guten Gesprächen war die Fahr sehr beeindruckend gewesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug und danke allen für die hervorragende Organisation. Die Koordination von sieben Transportfahrzeugen und zwei Pflegekräften pro Patient war schon eine logistische Herausforderung.“
Thorsten N. (Pflegekraft):

„Reichlich alkoholfreies Weizenbier für alle, prima. Schön, dass sich auch die Angehörigen so eingebracht haben.“
Rita M. (Pflegekraft):
„Anstrengend, aber schön!“
Unsere Ansprechpartner
Ivonne Becker
Vorstand
Tel.: 0621 - 56 15 400
Edita Lutz
Fachbereichsleitung
Tel.: 0621 - 15 04 547
Slobodan Mitrovic
Vorstand
Tel.: 0621 - 10 23 68
